Wahre Freunde und falsche Freunde

Menschen in unserem Umfeld haben einen sehr hohen Einfluss auf uns selber. Du bist die Summe, der fünf Menschen, mit denen du am meisten Zeit verbringst. Also umgib dich mit Menschen, die dich positiv beeinflussen und dich nicht bremsen. Es gibt viel sogenannte „Freunde“, die aber in Wirklichkeit dich nur zurückhalten wollen und sofort neidisch sind, wenn du Erfolg in irgendeinem Lebensbereich hast. Von außen her, gratulieren sie dir und erwecken den Eindruck als würden sie dir deinen Erfolg gönnen. Doch von innen her, werden sie von Neid und Eifersucht zerfressen.

Solche Menschen erkennst du dann, wenn du ihnen von einer neuen Idee erzählst. Falsche Freunde raten dir sofort davon ab und sagen dir, du solltest etwas normales machen und deine Ansprüche senken. Sie sagen dir, dass du deine Ziele nicht erreichen kannst. Wahre Freunde jedoch, unterstützen dich. Sie setzen sich zwar auch erst einmal kritisch mit deiner Idee auseinander, doch wenn sie erkennen, wie sehr du dafür brennst, unterstützen sie dich auch. Ich wäre aber vorsichtig wenn deine Freunde dir bei jeder Idee zustimmen. Dann haben sie meistens auch einen Hintergedanken dabei und wollen wahrscheinlich nur erreichen, dass du sie magst, damit du ihnen viele Gefallen tun kannst. Solche Freunde nutzen dich meistens auch. Wahre Freunde sagen dir wiederum ehrlich, was sie von deiner Idee halten. Wenn sie dich einmal nicht unterstützen sind es nicht sofort falsche Freunde. Sollten sie dich jedoch nie in irgendeiner Form unterstützen, dann sind es keine Freunde. Und Geld ist keine wahre Unterstützung.

Beobachte dein Verhalten

Leider sind wir in der Schule, der Uni oder im Beruf oft von Menschen umgeben, die uns eher negativ beeinflussen. Deswegen ist es umso wichtiger, dass du dich selber, zum Beispiel mit dem Lesen von Büchern oder meines Blogs 😉, positiv beeinflusst. Beobachte außerdem dein Verhalten. Wenn du erkennst, dass du anfängst, dass Verhalten deiner Mitschüler, Kommilitonen oder Arbeitskollegen zu übernehmen, versuche wieder zu deinem alten Verhalten zurückzukehren oder dir ein neues besseres anzueignen. Natürlich kann es auch Kollegen geben, die einen positiven Einfluss auf dich ausüben. All dies erkennst du am besten, wenn du anfängst dein Verhalten in verschiedenen Situationen zu beobachten. Oft wird deine „Wahres Ich“ erst in stressigen Situationen deutlich. Denn dann bist du so sehr mit dem Stress beschäftigt, dass du nicht mehr genug Energie hast, um dich zu verstellen. Am besten ist wäre es natürlich, wenn du dich gar nicht erst verstellen und immer du selbst sein würdest. Ich weiß das aber auch von mir selber, dass man oft nicht ehrlich reagiert, um andere zu verletzen. Das kann manchmal von Vorteil und manchmal von Nachteil sein. Dies abzuschätzen, musst du aber selbst.

Schreibe Journal

Die meisten Einsichten über dich selbst erhältst du, wenn du am Ende des Tages, dir einmal aufschreibst, was für Erfahrungen du gesammelt hast und diese noch einmal Revue passieren lässt. Dann überlege in welchen Situationen du hättest besser reagieren können und in welchen du sehr gut regiert hast. Das Ganze nenne ich Journal. Ich schreibe morgens und abends Journal. Manche nutzen dafür ein Heft, andere einen Laptop. Ich schreibe lieber per Hand, da ich mir so Dinge besser merken kann. Man sagt übrigens, dass Dinge, die man sich aufschreibt, zu 30% besser merken kann. Auf meiner Website findest du auch eine Vorlage dieses Journals. Darin sind aber auch noch andere Punkte enthalten. Außerdem findest du in meinem Blog auch einen Beitrag zu dem Thema Journal.

Also was haben wir gelernt?:

  • Du bist die Summe, der fünf Menschen, mit denen du am meisten Zeit verbringst.
  • Wahre Freunde und falsche Freunde erkennst du daran, wie sehr sie dich im Leben unterstützen.
  • Schreibe Journal um dich besser kennenzulernen und dein Verhalten in verschiedenen Situationen zu verbessern. Außerdem lässt du dich dann nicht so leicht von anderen beeinflussen.